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Lektion 1: Was Blackjack ist und wie man gewinnt

Das Wichtigste: Du spielst gegen den Dealer, nicht gegen den Tisch. Du gewinnst, wenn du näher an 21 kommst als der Dealer, ohne dich zu überkaufen.

Blackjack ist das beliebteste Kartenspiel im Casino. Es ist die Casino-Version des klassischen „Einundzwanzig“ (auch „17 und 4“), mit einem wichtigen Unterschied: Du spielst nicht gegen die anderen Spieler, sondern gegen den Dealer. Was die anderen am Tisch machen, ändert nichts an deinem Ergebnis.

Das eigentliche Ziel

Viele glauben, das Ziel sei, auf 21 zu kommen. Stimmt nicht. Das Ziel ist, den Dealer zu schlagen, und das geht auf zwei Arten:

  • Du endest mit einer höheren Summe als der Dealer, ohne über 21 zu kommen.
  • Du bleibst bei 21 oder darunter, während sich der Dealer überkauft.

Habt ihr beide dieselbe Summe, ist das ein Push: Du bekommst deinen Einsatz zurück.

Die Regel, die alles erklärt

Kommst du über 21, verlierst du sofort – auch wenn sich der Dealer danach überkauft. Weil du immer vor dem Dealer handelst, entsteht aus dieser Regel der Hausvorteil. In diesem ganzen Kurs geht es darum, so viel wie möglich davon zurückzuholen.

Der Dealer denkt nicht

Der Dealer trifft keine Entscheidungen: Er folgt einer festen Regel. Bei 16 oder weniger zieht er, bei 17 oder mehr bleibt er stehen. Du dagegen kannst ziehen, stehen bleiben, verdoppeln, splitten oder aufgeben. Diese Freiheit ist deine Waffe, und die Grundstrategie ist die richtige Art, sie einzusetzen.

Teste dein Wissen

1. Gegen wen spielst du beim Blackjack?
2. Du hast 18, der Dealer hat 20. Was passiert?
3. Du überkaufst dich mit 23, danach überkauft sich der Dealer mit 24. Was passiert?