Lektion 3 von 10 · 5 min

Lektion 3: Der Ablauf einer Hand, Schritt für Schritt

Das Wichtigste: Du setzt, bekommst zwei Karten, triffst deine Entscheidungen, und der Dealer spielt zuletzt nach fester Regel: ziehen bis 16.

  1. Einsatz. Du setzt vor dem Austeilen.
  2. Austeilen. Du bekommst zwei offene Karten. Der Dealer bekommt eine offene Karte.
  3. Die Hole Card. Es gibt zwei Varianten. Beim amerikanischen Spiel nimmt der Dealer eine zweite, verdeckte Karte und prüft sie auf Blackjack, bevor du spielst, wenn er ein Ass oder eine Zehn zeigt. Beim europäischen Spiel (in Spanien und an vielen Online-Tischen, in der Regel auch in deutschsprachigen Spielbanken) gibt es keine Hole Card: Der Dealer zieht seine zweite Karte am Ende.
  4. Dein Zug. Ziehen, stehen bleiben, verdoppeln, splitten oder aufgeben. Du kannst so viele Karten nehmen, wie du willst.
  5. Zug des Dealers. Der Dealer zieht bei 16 oder weniger und bleibt bei 17 oder mehr stehen. An manchen Tischen zieht er auch bei Soft 17 („H17“).
  6. Auszahlung. Die Summen werden verglichen und die Einsätze ausgezahlt.

Warum die Hole Card wichtig ist

Ohne Hole Card kann der Dealer noch Blackjack haben, wenn du verdoppelst oder splittest – und hat er ihn, nimmt er alles, was du auf dem Tisch hast. Deshalb verdoppelst du an europäischen Tischen 11 nicht gegen eine 10. Mehr dazu unter Blackjack-Regeln in Spanien.

Die Karte, auf die es ankommt: die offene Karte des Dealers

Die ganze Strategie beruht auf zwei Dingen: deiner Summe und der offenen Karte des Dealers. Sie verrät dir, wie wahrscheinlich es ist, dass er sich überkauft. Zeigt er eine 5 oder 6, überkauft er sich in über 40 % der Fälle; mit einer 10 in etwa 23 %.

Teste dein Wissen

1. Wann nimmt der Dealer eine Karte?
2. Prüft der Dealer an einem europäischen Tisch (ohne Hole Card) zuerst auf Blackjack?
3. Bei welcher offenen Karte überkauft sich der Dealer am häufigsten?